Das HIV/AIDS-Hilfsprogramm „Nuru“ in Makiungu (Tansania)

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Tansania gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Das Einzugsgebiet um das Dorf Makiungu liegt in Singida, einer der ärmsten Provinzen des Landes. Jeder Tag bedeutet für die Menschen ein Kampf ums Überleben. Sie wohnen beengt in kleinen dunklen Lehmhütten, oft kilometerweit verstreut in einer kargen Landschaft. Ganze Familien schlafen auf dem nackten Erdboden, haben nicht genug zu essen und leben mangels sauberen Wassers unter katastrophalen hygienischen Verhältnissen. Durch den Teufelskreis von Armut und Krankheit beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung bei Männern nur 47 und bei Frauen 49 Jahre. Nach Angaben der AIDS-Kommission der UNO (UNAIDS) sind rund 1,4 Mio. Menschen (1,3 – 1,6 Mio.) in Tansania mit HIV infiziert. Nicht selten werden AIDS-Kranke von ihren Familien verstoßen und sind deshalb dringend auf Hilfe angewiesen. Insbesondere dann, wenn es darum geht, nach dem Tod der Eltern die minderjährigen Kinder zu versorgen. Die Anzahl der AIDS-Waisen in Tansania wird auf eine knappe Million geschätzt.

Aufgrund der steigenden Anzahl von HIV/AIDS-Patienten initiierte Dr. med. Maria Borda, Leiterin des Armenkrankenhauses im Makiungu, im Jahr 2004 ein gezieltes Hilfsprogramm zur Bekämpfung von HIV/AIDS.

AIDS zu bekämpfen und der Ausbreitung von HIV entgegenzuwirken ist das Anliegen des Hilfsprogramms „Nuru“ (kiswaheli „Licht“). Das medizinische Fachpersonal im Armenkrankenhaus führt HIV-Testungen durch, berät HIV-Infizierte in ihrem häuslichen und familiären Umfeld und behandelt AIDS-Patienten durch Hausbesuche oder auch im Krankenhaus. Um dem Andrang der Hilfesuchenden stand zu halten, gibt es Gesundheitshelfer, die speziell im Sektor HIV/AIDS ausgebildet werden. Sie betreuen die AIDS-Patienten zu Hause und im Todesfall kümmern sie sich um die Versorgung der AIDS-Waisen.

Geleitet wird das HIV/AIDS-Hilfsprogramm durch die Leiterin des Armenkrankenhauses in Makiungu, der Ärztin Dr. med. Sr. Maria Borda, MMM. Seit über 15 Jahren arbeitet Dr. Borda bereits in Tansania. Das Armenkrankenhaus ist für die Versorgung der HIV/AIDS-Patienten ausschließlich auf Privatspenden angewiesen. Insbesondere die Versorgung der AIDS-Waisen wird bislang nur durch die Spenden des CED finanziert. Viele der Kinder sind noch Kleinkinder und Kinder im Grundschulalter und brauchen dringend ein Zuhause. Mit ihrem Team hilft Dr. Borda den Kindern bei der Suche nach Familienplätzen. Um jedoch Familien zu finden, die AIDS-Waisen aufnehmen, muss für ihre Unterhaltskosten gesorgt werden.

Die Zahl der AIDS-Waisen steigt weiter an. Rund 300 Waisenkinder werden derzeit durch den CED unterstützt. Um die Kinder weiter versorgen zu können, benötigen wir dringend Ihre Unterstützung.!

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