„Hilfe zur Selbsthilfe" für die Menschen in N'Golofalá (Mali)
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- Wie kann ich helfen?
- Bildergalerie 1 zum Hilfsprojekt in N'Golofalá
- Bildergalerie 2 zum Hilfsprojekt in N'Golofalá
Mali liegt in Westafrika und ist laut der Statistik von Social Watch eines der ärmsten Länder der Welt. Wasserversorgung, Gesundheitswesen und Schulausbildung sind die größten Probleme des Landes. Davon betroffen ist besonders die Bevölkerung in den kleinen, weit voneinander entfernten Dörfern der Savannen.
Die italienischn Schwestern des katholischen Ordens „Suore Missionarie dell'Immacolata Regina della Pace" arbeiten mit ihren einheimischen Hilfskräften von der Bezirkshauptstadt Katì aus, um eine essentielle Hilfe für die Dorfbewohner zu ermöglichen. Ausgehend von ihrem Missionshaus in Katì, betreuen sie "Hilfe zur Selbsthilfe"-Projekte in verschiedenen Dörfern, bei denen die Dorfbewohner selbst an der Durchführung der Projekte sich maßgebend einbringen und Hand anlegen.
Eines der Dörfer, in denen die Schwestern „Hilfe zur Selbsthilfe"-Projekte durchführen, liegt in N’Golofalá. Das Dorf zählt rund 600 Einwohner und liegt etwa 40 km nordöstlich von Katì, in der Gemeinde Yelekebougou. Im Juli 2010 wurde der Neubau des Wasserbrunnens abgeschlossen und mit einer sonnenbetriebenen Pumpe ausgestattet. Der alte Brunnen war nicht mehr tief genug gewesen, um eine regelmäßige Wasserversorgung zu gewährleisten. Die neue Pumpe ersetzt die mehr als zwanzigjährige Handpumpe und wird umweltschonend mit Energie aus Sonnenkollektorenpanels gespeist Zusätzlich zur Pumpe und den Solarmodulen wurde ein Wasserverteilungssystem geschaffen, das mehrere Kilometer Wasserleitungen umfasst. Diese verbinden die vier Wassertanks an der höchstgelegenen Stelle des Dorfes mit den vier Zapfstellen bei der Schule, dem Brunnen, im Ostviertel des Dorfes und bei der Krankenstation. Somit brauchen die Frauen die langen Wege bis zum Brunnen nicht mehr zu gehen und dank der Solarpumpe das Wasser nicht mehr selber hochzupumpen. Ebenso erlaubt das neue Wassersystem eine regelmäßige Bewässerung der Felder, damit eine effizientere Bebauung der Äcker und Steigerung des Erlöses beim Verkauf von selbsterzeugtem Obst und Gemüse der Dorfgemeinschaft.
Durch den Neubau des Brunnens konnten die hygienischen und sanitären Verhältnisse in N’Golofalá grundlegend verbessert werden. Die Zahl der Infektionskrankheiten, die durch das unsaubere Brunnenwasser verursacht wird, konnten so eingedämmt werden. Technisch wurde das Projekt durch die Firma Energiebau Mali umgesetzt, finanziert wurde es vom CED und der italienischen Organisation Africabougou. Die Dorfbewohner brachten ihren Anteil durch Zeitspenden ein, indem sie alle Grabungsarbeiten beim Brunnen und für die Wasserleitungen selbst ausführten. "Hilfe zur Selbsthilfe" wurde hier erfolgreich in die Tat umgesetzt.
Wie kann ich helfen?
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