Jahrestreffen der Helferkreise 2011
Am Samstag, den 8. Oktober 2011 war es wieder soweit: Das Jahrestreffen der CED-Helfer fand in München statt. Dieses alljährliche Treffen dient dem Austausch der Helfer über ihre Aktionen und natürlich auch dem gegenseitigen Kennenlernen.
Um 13.00 Uhr begann der Aufbau zu den Aktionen und Aktivitäten am Wochenende. Zu viert packten Susanne, Patrik, Kerstin und Camille, die extra aus den Niederlanden zum CED-Wochenende angereist war, fest an, denn es gab viel vorzubereiten, zu räumen und zu ordnen. Es mussten für das 4-Kontinente-Essen wie immer die Tische gestellt, das Geschirr gedeckt, so wie die Basarsachen vom Speicher geholt und auf den Tischen ausgestellt, die Plakate geklebt, die Kaffeerunde im Mariensaal für alle anreisenden Helfer gedeckt, die Technik für die Vorträge vorbereitet, das Essen für Samstag und Sonntag vorbereitet und gekocht werden und, und, und … Es gab einfach viel zu tun. Um 15.00 Uhr reisten dann die ersten CED’ler aus der Peripherie an und nach einem gemütlichen „Kaffee & Kuchen“, zu dem sich auch noch weitere Münchner Helfer gesellten, fand im Anschluss die Chorprobe für den Sonntags-Gottesdienst statt.
Um 18.00 Uhr begann dann das Jahrestreffen. In diesem Jahr standen vor allem das gemeinsame Kennenlernen mit den vielen neuen Gesichter, die durch die neuen Helferkreise sowie die beiden neuen Hauptamtlichen dazugekommen waren im Mittelpunkt des Abends. Susanne stellte die einzelnen Gruppen vor und bis auf drei Helferkreise waren auch alle an diesem Wochenende anwesend. Das freute alle Beteiligten sehr! Denn so lernte man sich kennen, knüpfte neue Kontakte und plante gleich kurzer Hand neue gemeinsame Aktionen für das kommende Jahr in Nördlingen und Ingolstadt. Coburg, der mit 18-Jahren dienstälteste Helferkreis, war mit 15 Helfern am stärksten vertreten und brachte sogar einen ganzen Jugendchor mit! Christel berichtete von dem jährlichen Weißwurstessen vor Pfingsten, den Spendenaktionen rund ums Jahr, sowie dem anhaltenden Engagement des Arnold Gymnasiums für die Pallotti Schule. Auch das Ehepaar Lutz aus dem jüngsten Helferkreis in Nördlingen war angereist. Frau Lutz erzählte über ihre Aktionen wie den Schnapsverkauf auf dem Christkindlmarkt und dem sehr erfolgreichen Verkauf ihrer Backhefte zugunsten des CED über ihre Firma Lumara. Der Helferkreis München-Maxvorstadt brachte sogar sein selbstgebautes „Glücksrad“ mit. Eine originelle Idee mit der Passanten bei verschiedenen Aktionen wie etwa dem Streetlife Festival auf den CED aufmerksam gemacht und zum Spenden animiert wurden. „Das Glücksrad ist zusammenklappbar und kann auch an andere Helferkreise für ihre Aktionen verliehen werden“, berichtete Tobias aus der Maxvorstadt. Bei Bedarf bitte im Büro melden.
Am Vorabend und eigens für das CED-Jahrestreffen angereist, war Bruder Gregor aus Belozem. Dieses Jahr brachte er eine seiner engagierten Mitstreiterinnen, die Sozialarbeiterin Nedka Vasileva vom CED-Belozem mit. Denn der CED-Helferkreis, den Bruder Gregor letztes Jahr ins Leben gerufen hatte, ist beständig weiter gewachsen. Es gab viele erfolgreiche Fortschritte von denen Bruder Gregor erzählte und immer mehr schöne und gut besuchte Aktionen des neuen bulgarischen Helferkreises. Eine große Freude wurde allen zuteil, die Bruder Gregor und seinen spannenden und schönen Erzählungen aus Belozem an diesem Abend lauschen durften. Viel Gutes ist geschehen! Durch diesen ersten, außerhalb Deutschlands, gelegenen Helferkreis, ist der CED nunmehr zu einem internationalen Hilfswerk geworden! Wir freuen uns über diesen großen Schritt und das engagierte „Miteinander“ über alle Grenzen und Distanzen hinweg.
Über alle Grenzen und Distanzen hinweg, wird auch in der süddeutschen Peripherie – um München herum – gearbeitet. Und so ist es zur Gründung des „CED-Überregional“ gekommen. Eigentlich sind die meisten alles alte „CED-Hasen“ – und nur der Kreis hat sich neu – im Laufe der Jahre – entwickelt. Hier sind nun alle CED-Helfer, die nicht in festen, ortsgebundenen Kreisen sind und neue CED-Helfer, die ebenfalls gerne mithelfen möchten, aber sich geografisch nicht in der Nähe bestehender Helferkreise befinden, können diesen Kreis beitreten. Darunter fallen unsere Miesbacher, Schondorfer, Dinkelscherbener, Augsburger und auch andere Helfer in und um München, die den CED treu bei seinen Aktionen unterstützen und begleiten. Die Helfer kommen vor allem bei den zentralen Aktionen des CED’s in München zum Einsatz, wie dem alljährlichen „Miteinander helfen-Tag“, dem „Vier-Kontinente-Essen“, den Sonderveranstaltungen mit den CED-Projektpartnern so wie dem CED-Jahrestreffen.
Zwei neue Gesichter
Als nächstes stellte sich Kerstin Hilla vor, die Nachfolgerin von Martina Seiler im Münchner CED-Büro. Sie brachte viel Informationsmaterial für die Helfer mit. Wer also Poster, Flyer, Stoffbanner, T-Shirts oder Aufkleber braucht, kann sich gerne bei ihr melden. Eine dringende Bitte ist, dass ab sofort keine veralteten Broschüren und Flyer mehr verteilt werden. Da dies immer wieder zu verunsicherten Nachfragen von Spendern im CED-Büro führt, wenn unterschiedliche Zahlen und Informationen kursieren. Wichtig ist auch, dass es für den Flyer über das AIDS-Waisen-Projekt jetzt Aufkleber mit den aktuellen Daten im CED-Büro gibt, damit die genannten Zahlen auf der Rückseite des Flyers dem aktuellen Stand angepasst werden können. Aktuell sind immer die Flyer und Projekte mit der jeweils laufenden Jahreszahl: also 2011. Bei den Projekt-Flyern sich bitte vorab informieren, ob Inhalt und Zahlen noch aktuell sind. Kerstin Hilla wies auch auf ihre Erreichbarkeit hin: Die offiziellen Bürozeiten sind Mo - Fr von 10-12 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten werden Anrufe über einen kostenpflichtigen Büroservice entgegengenommen, der vor allem für neue Interessenten eingerichtet wurde. Wer also als alter „CED-Hase“ ein Anliegen außerhalb der Sprechzeiten hat, kann uns helfen Kosten zu sparen, indem er eine E-Mail schreibt oder eben direkt zwischen 10 und 12 Uhr bei Frau Hilla anruft.
Das zweite neue Gesicht im CED ist Katja Herzum. Sie unterstützt die die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie das Fundraising im CED. In ihrer Präsentation am Samstagabend stellte sie neue Ideen für die Webseite vor. Auch alt geplante CED-Ideen können nun nach langer Zeit umgesetzt werden, da nun eine zusätzliche Kraft hier aktiv werden kann. So soll beispielsweise ein Menüpunkt „Spenden“ in Kürze eingerichtet werden. Potentiellen Spendern (Privatpersonen wie Unternehmen) werden hier alle Optionen aufgezeigt, wie sie den CED unterstützen können. Neu ist beispielsweise der Punkt „Schenken Sie eine Spende“, dort können schön gestaltete CED-Geschenkurkunden erworben werden, die wir im CED schon sehr lange geplant haben. Ein weiteres Mittel zur Spendeneinwerbung sind die „Webappelle“ die vor allem in der Weihnachtszeit eine gute Einsatzzeit haben. Kurzinformationen über den CED im Allgemeinen oder zu bestimmten Hilfsprojekten, können durch Firmen, Arztpraxen und jedem anderen, der eine Webseite besitzt und uns unterstützen möchte, mittels Webappelle auf den Seiten platziert werden, die zu uns verlinken. Aber dazu wird noch zu gegebener Zeit gesondert informiert werden. Einen neuen Anstrich bekommt auch unser „Pressecenter“. Unsere dringende Bitte ist, dass alle Aktionstermine rechtzeitig vorab, sowie Presseberichte und Zeitungsartikel so zeitnah wie möglich an das CED-Büro geschickt werden, damit wir hier sowohl unsere Website als auch unsere Pressearbeit „füttern“ können. Dadurch können wir den Pressebereich immer aktuell halten und auch für Eure Aktionen werben bzw. darüber informieren. Je mehr Informationen wir bekommen, umso besser ist unsere Webseite!
Zum Abschluss des Abends hielt Susanne eine Überraschung für alle Helfer parat: selbstverzierte Lebkuchenherzen mit CED-Logo, die sie in nächtelanger Arbeit angefertigt und durch Patrik liebevoll verpackt mit einem Dank aus Siuyu (Tansania) verschenkt hatte - welch eine nette Art Dankeschön zu sagen!


