Unsere Erfolge in Mali
Fertigstellung und Einrichtung der Grundschule in N’GolofalaMali liegt in Westafrika und ist laut der Statistik von Social Watch eines der ärmsten Länder der Welt. Wasserversorgung, Gesundheitswesen und Schulausbildung sind die größten Probleme des Landes. Davon betroffen ist besonders die Bevölkerung in den kleinen, weit voneinander entfernten Dörfern der Savannen. In N’Golofalá unterstützen die italienischen Schwestern des katholischen Ordens „Suore Missionarie dell'Immacolata Regina della Pace" die Hilfe zur Selbsthilfe in der Dorfbevölkerung. In diesem Dorf mit rund 600 Einwohner gab es bis vor wenigen Jahren keine Schule. Deshalb haben die Dorfbewohner auf Eigeninitiative und mit Hilfe der Schwestern im Jahr 2007 ein Schulgebäude für eine Grundschule gebaut. Durch den CED, der die „Hilfe zur Selbsthilfe"-Projekte für das Dorf seit 2007 unterstützt, wurde die Einrichtung der Schule finanziert und die Schule fertig gestellt. Die Kosten für die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs decken die Dorfbewohner aus dem Erlös, den sie mit dem Verkauf von selbsterzeugtem Obst und Gemüse erzielen.
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Bau eines Bewässerungssystems in N’GolofalaIm Juli 2010 wurde der Neubau des Wasserbrunnens abgeschlossen und mit einer sonnenbetriebenen Pumpe ausgestattet. Der alte Brunnen war nicht mehr tief genug gewesen, um eine regelmäßige Wasserversorgung zu gewährleisten. Die neue Pumpe ersetzt die mehr als zwanzigjährige Handpumpe und wird umweltschonend mit Energie aus Sonnenkollektorenpanels gespeist Zusätzlich zur Pumpe und den Solarmodulen wurde ein Wasserverteilungssystem geschaffen, das mehrere Kilometer Wasserleitungen umfasst. Diese verbinden die vier Wassertanks an der höchstgelegenen Stelle des Dorfes mit den vier Zapfstellen bei der Schule, dem Brunnen, im Ostviertel des Dorfes und bei der Krankenstation. Somit brauchen die Frauen die langen Wege bis zum Brunnen nicht mehr zu gehen und dank der Solarpumpe das Wasser nicht mehr selber hochzupumpen. Ebenso erlaubt das neue Wassersystem eine regelmäßige Bewässerung der Felder, damit eine effizientere Bebauung der Äcker und Steigerung des Erlöses beim Verkauf von selbsterzeugtem Obst und Gemüse der Dorfgemeinschaft. Durch den Neubau des Brunnens konnten die hygienischen und sanitären Verhältnisse in N’Golofalá grundlegend verbessert werden. Die Zahl der Infektionskrankheiten, die durch das unsaubere Brunnenwasser verursacht wird, konnten so eingedämmt werden. Technisch wurde das Projekt durch die Firma Energiebau Mali umgesetzt, finanziert wurde es vom CED und der italienischen Organisation Africabougou. Die Dorfbewohner brachten ihren Anteil durch Zeitspenden ein, indem sie alle Grabungsarbeiten beim Brunnen und für die Wasserleitungen selbst ausführten. |
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