Unsere Erfolge in Indien

Neubau des Armenhauses „St. Joseph’s Home“ in Kalkutta

Seit mehr als 100 Jahren kümmern sich die „Little Sisters of the Poor“ („Die kleinen Schwestern der Armen“) um kranke und hilfsbedürftige ältere Menschen, die sie von den Straßen Kalkuttas auflesen und in ihr „St. Joseph’s Home“ bringen. Dort geben sie ihnen Nahrung, Kleidung, medizinische Versorgung und vor allem menschliche Wärme und Zuwendung. Wer von den älteren Menschen körperlich in der Lage ist, beteiligt sich gern an leichten Reinigungs- oder Küchenarbeiten, die täglich im Armenhaus anfallen. Ein Arzt betreut diejenigen, die krank sind, und jeder Bewohner kümmert sich in einem rührenden Miteinander um seine Mitbewohner. So werden ca. 150 ältere Menschen von den rund 15 Schwestern versorgt. Als Angehörige eines Bettelordens verlassen zwei von ihnen täglich das Haus und bitten bei Privatpersonen der Mittel- und Oberschicht sowie bei Geschäftsleuten aus Kalkutta um Unterstützung in Form von Lebensmitteln, Kleidung oder finanziellen Mitteln. So sind sie in der Lage, die Bewohner des „St. Joseph’s Home“ mit Nahrung, Kleidung und lebenswichtigen Medikamenten zu versorgen.

Durch die Unterstützung des CED konnte das Armenhaus anfang der 90er-Jahre mit einer Baufläche von rund 13.0000 m² neu aufgebaut werden. In mehr als 100 Jahren hatte sich das Armenhaus durch ungünstige Witterungsverhältnisse wie Erdbeben, Monsunregen und hohe Luftfeuchtigkeit zu einem baufälligen und einsturzgefährdeten Gebäude entwickelt. Nach einer sechsjährigen Bauzeit konnten die Schwestern 1998 ihre Hilfeleistung für die Armen wieder vollständig aufnehmen.
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Neubau des Armenhauess „Shanti Bhavan“ in Kozhikode (Kerala)

Mit Hilfe von CED-Spendengeldern konnte 2006 das Armenhaus „Shanti Bhavan“ für ca. 70 geistig und körperlich behinderte Obdachlose gebaut werden. Seit mehr als 12 Jahren kümmern sich die Kapuziner und die Franziskanischen Clarissinnen der Pfarrei St. Joseph in Kozhikode zusammen mit anderen Helfern unentgeltlich um mehr als 400 Obdachlose und bemühen sich um die Wiedereingliederung der Armen in die Gesellschaft. Damit betreuen die Kapuziner und Clarissinnen in Kerala in fünf Häusern erfolgreich die von der Gesellschaft Gemiedenen und Ausgestossenen.
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Ambulanzwagen für die Armen in Kerala

Die Kapuziner in Kannur (Kerala/Indien) benötigten 2007 dringend einen Ambulanzwagen in den von ihnen betreuten Obdachlosenhäusern , um die Armen, Behinderten, Aids- und anderweitig Kranken zu medizinischen Untersuchungen und Behandlungen in Krankenhäuser fahren zu können. Dank der Hilfsaktion in der Zahnarztpraxis L E N T R O D T │die zahnärzte in München-Schwabing konnte ihnen der Christlichen Entwicklungsdienst (CED) den dringenden Wunsch erfüllen. 10.000 Euro konnten nach Kerala überwiesen werden – bald darauf war das Fahrzeug gekauft.
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Zwei Lebensmitteltransporter für die Armenhäuser in Kerala

Ebenso wurden Kleintransporter für die Armenhäuser in der Region Kerala benötigt. Für das Heim „Shanti Bavan“ in Kozhikode konnte 2010 ein Transporter finanziert werden, 2011 wurden 10.000 Euro für einen Lieferwagen für die vier Armenhäuser in Kannur gespendet. Die Transporter werden benötigt, um Lebensmittel, die als Spenden bereit gestellt wurden, aus der Umgebung abzuholen und an die Armenhäuser zu verteilen. Bei teils verderblichen Waren und großer Hitze sind zuverlässige Fahrzeuge unabdingbar.