Berichte von Einzelinitiativen
- Daniel Schmid versteigerte seltene Whiskyflaschen zugunsten des CED
- Dr. med. Johannes Wantzen geht mit gutem Beispiel voran
- Nacht der Kirchen in Kempten
- Münchener Zahnarztpraxis L E N T R O D T │die zahnärzte sammelt Altgoldspenden
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„Ich glaube an die Nächstenliebe“: Daniel Schmid versteigerte seltene Whiskyflaschen zugunsten des CED
Daniel Schmid ist Inhaber des Getränkehandels m-wein in der Münchener Einsteinstraße. Vergangenen Herbst hatte er das Glück, an einige seltene und sehr gefragte Whiskyflaschen zu kommen. Da die Nachfrage für diese Flaschen weit höher als das Angebot ist, hatte er die Idee, diese Flaschen meistbietend zu versteigern und den Gewinn zugunsten des CED zu spenden. Der Erlös kommt der Pallotti-Schule zugute.
CED: Wie sind Sie bei Ihrer Spendenaktion auf den CED gekommen?
Daniel Schmid: Den CED kenne ich schon seit seinen Anfängen vor 20 Jahren, da eine Freundin dort ehrenamtlich mitgearbeitet hat. Beim CED weiß ich, dass die Hilfe direkt und ohne große Verwaltungsausgaben ankommt, wo sie dringend gebraucht wird. Auch beeindruckt mich das langjährige und unermüdliche Engagement von Susanne Pechel. Darum habe ich den CED über die Jahre immer wieder mit privaten Spenden oder Weihnachtsaktionen unterstützt und auch im meinem Laden liegen CED-Flyer aus.
CED: Für diese Aktion haben Sie per E-Mail die Whiskyliebhaber unter Ihren Kunden angesprochen und sie über die Spende des Erlöses an den CED informiert. Wie kamen Sie auf diese Idee?
Daniel Schmid: Der Markt für Malt Whisky erlebt gerade einen Boom. Es handelt sich dabei um Whisky aus kupfernen Brennblasen, der intensiver ausfällt als die bekannten klassischen geblendeten Whiskys. Die wenigen Flaschen, die zugleich rauchigen und alten Whisky enthalten, sind schwer zu bekommen und teuer. Mit einiger Arbeit und viel Glück sind wir an ein kleines Kontingent gekommen. Da die Nachfrage soviel höher als das Angebot ist, kam mir die Idee mit der Versteigerung. Den Erlös habe ich dann auf eine glatte Summe aufgerundet und dem CED gespendet.
CED: Eigentlich wollen Sie als Person, die Gutes tut, gar nicht in Erscheinung treten. Woher kommt Ihre Motivation, sich für andere zu engagieren?
Daniel Schmid: Oft empfinde ich es als surreal, mit teuren Whiskyflaschen zu handeln, die sich viele Menschen auf dieser Welt niemals leisten können, selbst wenn sie jahrelang darauf sparen würden. Uns geht es hier so gut, da möchte ich etwas zurückgeben. Ich habe mich in der Kirche immer geschätzt und wohlgefühlt - egal ob evangelisch oder katholisch. Früher war ich in der evangelischen Jugend aktiv und weiß, dass ich durch dieses Engagement mit und für die Kirche erst das geworden bin, was ich bin. Ob ich an Gott glaube, weiß ich nicht, aber ich glaube an das Gute und an die Nächstenliebe.
| für den CED, Katja Herzum, November 2011 |
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Dr. med. Johannes Wantzen geht mit gutem Beispiel voran
„Mit dem CED habe ich ein Hilfswerk gefunden, bei dem ich mir sicher sein kann, dass die Hilfe wirklich bei der Zielgruppe ankommt.“
Dr. med. Johannes Wantzen, Facharzt für Allgemein-, Tropen- und Betriebsmedizin aus Mainz und Bad-Kreuznach unterstützt dieses Jahr mit einer Weihnachtsaktion den CED. Wir freuen uns über dieses Engagement und hoffen, dass es viele Nachahmer findet! Mit dem folgenden Interview wollen wir Ihnen den Menschen Dr. Wantzen und seine Motivation, dem CED zu helfen, näher bringen.
CED: Wie haben Sie vom CED erfahren?
Dr. Wantzen: Ich hatte beruflich mit Frau Dr. Pechel zu tun, wir sind ja beide Tropenmediziner. Dabei kam das Gespräch auch auf den CED. Da ich selbst viele Jahre als Tropenmediziner und in der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland gearbeitet habe, interessierte ich mich für Hilfe, die auch ankommt. Wichtig war für mich auch, dass trotz der christlichen Ausrichtung des CED, ausdrücklich alle Menschen, egal welcher Religion oder Ethnie sie angehören, willkommen sind.
CED: Warum engagieren Sie sich für den CED?
Dr. Wantzen: Mir hat die Idee des „Miteinander helfens“ sofort gefallen. Zufällig wurde ich - kurz bevor ich von der Existenz des CED erfuhr - von zwei Patienten angesprochen, die für ein Hilfsprojekt spenden wollten. Durch meine jahrelange Tätigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit hatte ich einige große Hilfsorganisationen kennen gelernt, aber ich wollte meinen Patienten keine Organisation mit hohen Verwaltungskosten empfehlen. Mit dem CED habe ich ein Hilfswerk gefunden, bei dem ich mir sicher sein kann, dass die Hilfe wirklich bei der Zielgruppe ankommt. Guten Gewissens konnte ich also den interessierten Patienten den CED vorschlagen.
CED: Dieses Weihnachten unterstützen Sie den CED mit verschiedenen Aktionen. Was genau ist geplant?
Dr. Wantzen: Auf unserer Webseite unter „Weihnachtsaktion 2011“ (www.tropendoktor.de) zeigen wir eine Kurzpräsentation über den CED, also eine Art Diashow im Internet, die wiederum mit der Webseite des CED verlinkt ist. Aber auch in meinen Praxen, den Zentren für Reise- und Betriebsmedizin in Bad-Kreuznach und Mainz, weisen wir mit verschiedenen Postern und den Informationsbroschüren auf die Projekte des CED hin. Darüber hinaus wird die Kurzpräsentation auch in unserem Wartezimmerfernsehen gezeigt. Und natürlich freuen wir uns immer, wenn uns die Patienten auf den CED ansprechen und wir geben gerne Auskunft!
Der CED bedankt sich von ganzem Herzen bei Dr. Johannes Wantzen und seinem Team für diese tolle Unterstützung!
| für den CED, Katja Herzum, November 2011 |
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Nacht der Kirchen in Kempten
Albert Schweitzers " Ehrfurcht vor dem Leben“ war Leitgedanke der „Nacht der Kirchen“ am 27. Mai 2011, zu der die evangelischen und katholischen Gemeinden Kempten-West auch den CED einluden.
Das ökumenische Team nahm sich den Theologen, Arzt und Philanthropen zum Vorbild. Sein Engagement für arme und kranke Menschen in Afrika und die Überzeugung, dass die Ehrfurcht vor dem Leben Grundlage allen Handelns sein muss, ist eine starke Verbindung zwischen den Kirchen; und für den Christlichen Entwicklungsdienst als überkonfessionelle Stiftung ein wichtiger Grundsatz.
Das vielseitige Programm in der Kirche St. Hedwig bot neben einem Tanz zum Schöpfungspsalm des CvL-Gymnasiums, der Aufführung des Requiems für Albert Schweitzer durch den Emmauschor, auch einen Vortrag von Dr. Susanne Pechel, CED-Gründerin, -Vorsitzende sowie Tropenärztin. Sie berichtete u.a vom großen Engagement, den Fortschritten, aber auch Notwendigkeiten in den CED-Projekten in Afrika, in denen es um den Kampf gegen Armut und Aids, sowie den Kampf um Bildung geht.
Mit Basarerlös und Spenden wurden auch hier die CED-Projekte unterstützt.
Herzlichen Dank an die Gastgeber des Abends!
| Juni 2011 |
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„Der Beginn einer neuen Wirklichkeit“
Plomben für den CED - Münchener Zahnarztpraxis L E N T R O D T │die zahnärzte sammelt Altgoldspenden
Die Dres. Michael und Markus Lentrodt sind Zahnärzte in München (www.lentrodt-die-zahnärzte.de). Seit rund zehn Jahren sammeln sie das Altgold ihrer Patienten in einer alten beklebten Kaffeedose, die sie im Behandlungszimmer ihrer Praxis auf den Tisch stellen, wenn bei einer Behandlung alte Zahnkronen oder Brücken entfernt werden müssen. Mit dem Erlös hiervon unterstützen sie die Projekte des Christlichen Entwicklungsdienstes (CED).
CED: Warum machen Sie das eigentlich?
Dres. Lentrodt: Das hat bereits eine jahrzehntelange Tradition. Durch viele Reisen in Entwicklungsländer haben wir das Elend dort hautnah miterlebt. Insbesondere in Tansania haben wir uns persönlich davon überzeugen können, dass mit der Summe geringer Einzel-Spenden und persönlichem Engagement vor Ort unglaublich viel Positives bewegt werden kann.
CED: Wie befragen Sie Ihre Patienten, ob sie helfen möchten?
Dres. Lentrodt: Wenn zum Beispiel eine alte Brücke ausgetauscht werden muss, sprechen wir mit dem Patienten darüber, was mit diesem Altmaterial passieren soll. Er hat ja einmal dafür bezahlt und kann selbst entscheiden, ob er es mitnehmen oder spenden will. Wenn Patienten für eine Spende aufgeschlossen sind, erzählen wir stichwortartig vom CED und seinen vielen ehrenamtlichen Helfern. Dann fällt es Vielen leicht, „Ja“ zu sagen.
CED: Wo verkaufen Sie das Gold?
Dres. Lentrodt: Wir verkaufen es nicht, wir stellen es einer Firma zur Verfügung, die sich freundlicherweise bereit erklärt hat, das Altgold kostenfrei in seine Bestandteile zu scheiden, und den Gegenwert dann direkt an den CED überweist.
CED: Ihr Wunsch für den CED?
Dres. Lentrodt: Ich wünsche dem CED, dass er personell und finanziell große Unterstützung erhält, um die vielen Projekte dauerhaft auszubauen. Dann kann aus dem Traum vieler der Beginn einer neuen Wirklichkeit werden.
Dank der Altgoldspenden vieler Patienten konnte unter anderem bereits ein Ambulanzwagen für die Armenhäuser in Kerala (Indien) finanziert werden. Im Jahr 2010 konnte durch die Altgoldspendenaktion 16 Mädchen aus armen Verhältnissen in der Provinz Singida in Tansania für ein Schuljahr die Ausbildung finanziert werden. Im Namen der Mädchen sagen wir der Zahnarztpraxis L E N T R O D T │die zahnärzte, dem Praxisteam und ihren Patienten ein ganz herzliches „Asante sana“ (vielen Dank)!
| Oktober 2009 |


