Berichte aus den CED-Helferkreisen

 

>>> zu den Aktionsterminen

Immer wenn es Weihnacht wird ...

… lassen sich die CED-Helferkreise besonders viele Aktionen einfallen:  Adventsbasare, Kartoffelsuppenverkauf, Konzerte, Gottesdienste – überall engagieren sich CED-Helfer zugunsten unserer Projekte!

Die Spendenaktionen zur Adventszeit läutet der CED-Helferkreis Coburg ein: Am 1. Advent nimmt er am Weihnachtsbasar des Arnold Gymnasiums in Neustadt b. Coburg teil und auch der Erlös des Kartoffelsuppenessens in der Pfarrei St. Marien am 3. Advent kommt den Hilfsprojekten zugute.

Der CED-Bühl ist mit gleich drei Terminen vertreten: Die engagierten Helfer verkaufen am 2. und 3. Dezember auf dem Nikolausmarkt in Bühl sowie auf einer Nikolausfeier am 11. Dezember handgefertigte Kostbarkeiten und liebevoll bereitete Weihnachtsdekorationen.

Im Rahmen der gemeinschaftlichen Adventsfeier in St. Joseph, München bietet die Münchner CED-Kindergruppe von Monika Hummel am 4. Dezember ihre selbst gestalteten Kerzen, verzierten Geschenkschachteln und Weihnachtsschmuck an.

Auch im Allgäu wird für den CED gesammelt und so lädt der Helferkreis Haldenwang mit seiner Musikgruppe conCED am 3. Adventssonntag herzlich zur Vorabendmesse ein. Im Anschluss an den Gottesdienst werden Glühwein, Punsch und Gebäck zugunsten der Hilfsprojekte verkauft. Und schließlich am Vorabend des 4. Advent lädt nur wenige Kilometer von Haldenwang entfernt, der CED-Kempten zu einem  Weihnachtskonzert mit „Gefühl und Emotionen“ ein, vorgetragen durch die einmaligen „Thingers Gospel Singers“ unter der Leitung von Martin Babel.

Wir danken all unseren Helferkreisen für diese Bandbreite an Aktionen in der Adventszeit und für die  Begeisterung, mit der sie den CED unterstützen!

Dezember 2011

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>>> Bildergalerie zum 4-Kontiente-Essen

CED-Aktionstag mit Dankgottesdienst, 4 -Kontinente-Essen, Basar und Vorträgen

Am Sonntag 9. Oktober 2011 fand in der Pfarrei St.-Joseph in München-Schwabing der große CED-Aktionstag mit Jahres-Dankgottesdienst, feinen Gerichten aus vier Kontienten, einem Basar und Vorträgen zu den Hilfsprojekten statt.

Mit einem großen und feierlichen Dankgottesdienst, den der CED musikalisch mit Chor und Band in der Kirche St. Joseph in München-Schwabing gestaltete, begann um 10:00 Uhr das Programm des Aktionstags. Beim Einzug sang der CED-Chor unter Trommelbegleitung ein wunderschönes afrikanisches Lied und zauberte so eine feierliche Stimmung in die Kirche. Auch der weitere Gottesdienst wurde durch die musikalische Untermalung des rund 30 CED’ler starken Musikensembles zu etwas ganz Besonderem. Das musikalische Programm, das sich Christl für den Gottesdienst mit ihrem Jugendchor ausdachte, ließ die Funken sprühen. Durch Coburger und Münchner Helfer – groß und klein – musikalisch verstärkt wurden die Lieder gemeinsam mit der Gemeinde gesungen und zauberten eine Stimmung der Gemeinschaft und Freude. Den Gottesdienst hielt Pater Marinus, der den CED seit seiner Kaplanszeit unterstützt und mit viel Engagement und Herzlichkeit den Gottesdienst leitete. Als Pfarrer und „Hausherr“ von St. Joseph, lud er auch zur nachfolgenden Aktion im Pfarrsaal, dem „Vier-Kontinente-Essen“ ein. Wir sind Bruder Marinus und den Kapuzinern sehr dankbar, dass unser CED in St. Joseph ein so schönes Dach über dem Kopf haben darf, in dem wir solche Feierlichkeiten freudig feiern dürfen.

Mit einem großen und feierlichen Dankgottesdienst, den der CED musikalisch mit Chor und Band in der Kirche St. Joseph in München-Schwabing gestaltete, begann um 10:00 Uhr das Programm des Aktionstags. Beim Einzug sang der CED-Chor unter Trommelbegleitung ein wunderschönes afrikanisches Lied und zauberte so eine feierliche Stimmung in die Kirche. Auch der weitere Gottesdienst wurde durch die musikalische Untermalung des rund 30 CED’ler starken Musikensembles zu etwas ganz Besonderem. Das musikalische Programm, das sich Christl für den Gottesdienst mit ihrem Jugendchor ausdachte, ließ die Funken sprühen. Durch Coburger und Münchner Helfer – groß und klein – musikalisch verstärkt wurden die Lieder gemeinsam mit der Gemeinde gesungen und zauberten eine Stimmung der Gemeinschaft und Freude. Den Gottesdienst hielt Pater Marinus, der den CED seit seiner Kaplanszeit unterstützt und mit viel Engagement und Herzlichkeit den Gottesdienst leitete. Als Pfarrer und „Hausherr“ von St. Joseph, lud er auch zur nachfolgenden Aktion im Pfarrsaal, dem „Vier-Kontinente-Essen“ ein. Wir sind Bruder Marinus und den Kapuzinern sehr dankbar, dass unser CED in St. Joseph ein so schönes Dach über dem Kopf haben darf, in dem wir solche Feierlichkeiten freudig feiern dürfen.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud der CED zum „4-Kontinente-Essen“ mit Gerichten aus Europa, Asien, Südamerika und Afrika in den Pfarrsaal ein. Der Raum war bald bis auf den letzten Platz gefüllt - es war eines der bestbesuchten Essen, die der CED bisher veranstaltet hatte. Neben fantastisch schmeckendem afrikanischen Pilau, indischem Putencurry und vielen anderen köstlichen Gerichten auf dem „4-Kontinente-Büffet“ wartete, insbesondere auf die kleinen Besucher auch ein Schokoladenbrunnen, heiße Herzwaffeln und selbstgebackener Kuchen. Auch der Basar mit Kunsthandwerken aus den Ländern der Hilfsprojekte und schönen Basteleien der CED-Kinder (unter der Leitung von Monika Hummel) freute sich über regen Zuspruch.

Kurz nach 13:00 Uhr begannen die Vorträge über die aktuellen Hilfsprojekte. Susanne berichtet über die Fortschritte der CED-Projekte in Tansania, Pater Jose über seinen Besuch im Armenhaus in Chennai, Indien, Augusto über das Brunnen-Projekt in Mali und Bruder Gregor über seine Armenküche in Bulgarien. Auch Nedkas Beitrag über die Entwicklung des Sozialsystems in Bulgarien in den letzten 20 Jahren half den Zuhörern, die Situation des Landes besser zu verstehen. Viele Gäste blieben für die Vorträge und zeigten sich mit gezielten Fragen sehr interessiert an der Arbeit des CED.

Wir freuen uns über diese erfolgreiche Aktion und danken allen, die tatkräftig oder im Geiste am Gelingen dieses Tages mitgeholfen haben!

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Oktober 2011

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Ein knappes Dutzend Helferkreise!

Das Dutzend fast erreicht hat die Zahl der CED-Helferkreise! Nach einigen Neugründungen können nun elf Helferkreise gezählt werden. Die Not der Ärmsten der Welt stößt auf offene und tatkräftige Arme!

Der Süden Deutschlands ist nun fast „erschlossen“: Neben den schon bestehenden Helferkreisen in Baden-Baden (Bühl), Schwaben (Haldenwang, Kempten, Nördlingen), Oberbayern (München), Franken (Coburg) sowie eines Gesamt-Bayrischen Kreises (Helfer aus verschiedenen Regionen Bayerns), hat sich ein neuer Helferkreis im oberbayrischen Altomünster gegründet. Der Kreis beginnt mit einer engagierten Familie - ein gutes Beispiel dafür, was eine einzige Familie leisten kann und dass der CED im Kleinen beginnt, wie er es schon vielerorts getan hat.

In München haben sich zudem zwei neue Helferkreise herausgebildet: Die Bastelkindergruppe um Monika Hummel, die regelmäßig einmal im Monat mit Kindern unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“ bastelt. Die Ergebnisse – von Kerzen, über Papier- bis zu Tonarbeiten - werden bei diversen Veranstaltungen verkauft. Der Erlös hilft armen Kindern in den CED-Projekten. Alle Kinder sind herzlich eingeladen mitzumachen! Die aktuellen Termine werden immer im CED-Schaukasten vor der Kirche St. Joseph ausgehängt oder sind im CED-Büro zu erfahren.

Und nun alle Jugendlichen aufgepasst, die sich im Kreise von Gleichgesinnten und Gleichaltrigen engagieren möchten: Die CED-Jugendgruppe steht in den Startlöchern! Da das Einzugsgebiet dieser Gruppe weit über München hinaus geht, wird sich erst einmal per Email abgesprochen und Aktionen geplant. Eine herzliche Einladung an alle Interessierten: Unter ced@ced-stiftung.de könnt Ihr Euch für den Jugendgruppen-Verteiler anmelden, wir freuen uns auf Euch!

Doch der CED ist nicht nur auf Süddeutschland oder Deutschland beschränkt! In Bulgarien gibt es seit kurzem einen CED-Belozem! Den fleißigen Helfern genügt es nicht, sich in ihren Aktionen auf die Unterstützung ihrer Heimat zu beschränken. Sie leben echte Solidarität, indem sie in der von bitterer Armut geprägten Region für Aidswaisen in Afrika und alte Menschen in Indien sammeln!

Weitere Informationen zu den einzelnen Helferkreisen finden Sie links in der Navigation unter Helferkreise >>.

Allen bestehenden Helferkreisen sagen wir herzlichen Dank für Euer tatkräftiges Engagement und Euren ehrenamtlichen Einsatz!
Allen neuen Helferkreisen wünschen wir zudem viel Kraft, Tatendrang und Fantasie in Euren Aktionen!

September 2011

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CED-Nördlingen legt starken Start hin

„Gemeinsam sind wir stark und der stete Tropfen höhlt den Stein. Am liebsten würden wir alles auf einmal tun, aber manche Dinge brauchen Zeit. Zu viele Menschen bräuchten Hilfe, aber wir beginnen mit dem ersten Schritt. (…) Gemeinsam mit Ihnen werden wir vieles bewegen und helfen können.“ Emma Lutz und Brigitte Weng

Die wiederholte Ausstrahlung der „Lebenslinien“ über die CED-Gründerin und -vorsitzende Dr. med. Susanne Pechel im Bayerischen Fernsehen haben Emma Lutz und Brigitte Weng auf den Christlichen Entwicklungsdienst aufmerksam gemacht und motiviert, auf ihre Weise mitzuhelfen. Als begeisterte Kuchenbäckerinnen reifte bei ihnen bald die Idee, ein Benefiz-Backheft zu entwerfen, das die Armen auf den Hilfsprojekten des CED unterstützen sollte. Innerhalb kurzer Zeit war das Heft produziert und wurde durch viele backfreudige Frauen im Freundes- und Bekanntenkreis eifrig  zugunsten des guten Zwecks verkauft. Zur Freude aller brachte diese Aktion die Spendenkasse des CED erheblich zum klingeln und ließ viele Herzen auf den CED-Hilfsprojekten höher schlagen. Im Vorwort des Backheftes schreiben die beiden Initiatorinnen: „Miteinander helfen, ja das ist etwas was uns am meisten freut. Wir sind hier auf dieser Erde, um Aufgaben zu erfüllen. (…) Das größte Geschenk und die größte Freude für uns ist, wenn sich andere freuen. Wenn die Augen leuchten über eine Kleinigkeit, die für uns teilweise nicht mehr erwähnenswert ist, geschweige Freude auslöst. Wir haben es erlebt und wir wurden dafür reich beschenkt. Einfach helfen. Wir können mit wenig Viel bewegen, wir müssen es nur zusammen tun.“

Von diesem Geist bewegt, war es ihnen wichtig, die CED-Helfer persönlich kennen zu lernen und so fuhren sie dafür eigens zum CED-Stand am Ökumenischen Kirchentag 2010 in München. Im Gepäck brachten sie nicht nur den ersten großen Spendenscheck für den ersten Schwung verkaufter Backhefte mit, sondern auch selbst gemachte Florentiner für den Verkauf am CED-Stand.

Am 12. August 2010 war es dann soweit. Bei einem Vortrag über den CED von Dr. med. Susanne Pechel in Hainfarth bei Nördlingen, lauschten rund 30 Anwesende aufmerksam den Ausführungen und bekundeten ihr Mitgefühl für die Menschen auf den Hilfsprojekten mit einer spontanen Spendensammlung. Doch dabei sollte es aber nicht allein bleiben. Noch „mehr Hilfe“ schenken, noch „mehr Gutes“ tun, noch „mehr Spenden“ sammeln und noch „mehr miteinander helfen“ trieb die hilfsbereiten Nördlinger an, einen eigenen Helferkreis um die beiden Hauptakteure Emma Lutz und Brigitte Weng zu gründen.

Wir freuen uns über den Zuwachs und die starke Unterstützung der neuen Helferschar des CED-Nördlingen und heißen alle ganz herzlich im CED willkommen!

Oktober 2010

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>>> Bildergalerie zum 4-Kontiente-Essen

Das 4-Kontinente-Essen war ein voller Erfolg!

Ein feierlicher Dankgottesdienst, schmackhafte Gerichte und ein überzeugender Vortrag durch Bruder Gregor aus der Armenküche in Belozem begeisterten die zahlreichen Besucher am 11. Oktober 2009 in München.

Bereits früh morgens herrschte in Kirche und Pfarreizentrum St. Joseph in München emsiges Treiben. Während der CED-Chor sich in der Kirche einsang und die Lieder für den Gottesdienst nochmals probte, wurde in der Vorhalle ein kleiner Basar aufgebaut und in der Küche schon fleißig gekocht und gerührt. Die letzten Vorbereitungen für den Dankgottesdienst und das anspruchsvolle Vier-Gänge-Menue aus vier Kontinenten forderten den vollen Einsatz aller CED-Helfer.

Mit dem Einläuten zum Gottesdienst verbreitete sich Ruhe – zumindest in der Kirche. Im musikalisch und inhaltlich vom CED gestalteten Dankgottesdienst wurde Gott und allen CED-Förderern für das vergangene Jahr gedankt, in dem der CED sein 17-jähriges Wirken für die Armen fortsetzen durfte. Ein besonderer Dank galt dabei den Bayerischen Kapuzinern und der Pfarrei St. Joseph, die seit 17 Jahren dem CED unentgeltlich die Büroräume zur Verfügung stellen. Vielen Tausenden von Menschen konnte in diesen Jahren gemeinsam geholfen werden – wenn das kein Grund zum danken ist! In seiner Predigt erwähnte P. Marinus Parzinger, der schon selbst ein CED-Projekt in Indien besucht hat und den CED seit vielen Jahren unterstützt, die Ordensgründerin der Little Sisters of the Poor, Jeanne Jugan. Sie wurde ebenfalls am 11. Oktober 2009, somit am gleichen Tag und fast zeitgleich, in Rom heilig gesprochen. Durch ihr Beispiel helfen heute rund 2.700 Schwestern weltweit in 202 Häusern in 32 Ländern den armen und obdachlosen älteren Menschen. Seit 16 Jahren unterstützt der CED ihre Arbeit in Kalkutta, Jabalpur und Chennai. Eine kleine Gedenkmedaille der hl. Jeanne Jugan, als kleines Dankeschön und Zeichen der Verbundenheit der Little Sisters of the Poor durften die CED-Helfer am Ende des Gottesdienstes an alle Spender verteilen.

Schon kurz danach bildete sich vor den Essensausgaben im Pfarrsaal eine lange Schlange. „Der Andrang war so groß, dass wir schon bald weitere Tische und Stühle im Pfarrsaal aufstellen und für Nachschub an Geschirr und Besteck sorgen mussten“, berichtete die zweite CED-Vorsitzende Claudia Wehming begeistert. Der große Topf mit indischem Geflügelcurry war bereits nach 10 Minuten komplett leer geputzt. Auch die anderen drei Gerichte erfreuten sich großer Beliebtheit. Geboten war die durch Bruder Gregor und Frau Zapryanka zubereitete Gemüsesuppe aus Bulgarien, ein afrikanisches, vegetarisches Reis-Nussgericht (Pilau) mit Gemüse sowie zum Nachtisch eine südamerikanische Kokosnusscreme mit Pfefferminze. Die rund 160 Gäste aus München und Umgebung ließen es sich ordentlich schmecken und schauten nebenbei auch gerne beim Basar mit Waren aus den CED-Projektländern vorbei. Angeboten wurden Strickwaren und Ikonen, Schmuck, Taschen, Serviettenringe in Tierform, selbst gemachte Marmeladen, CDs und vieles mehr. „Sehr begehrt waren die kleinen Holztiere“, sagte Francesca Alessandrini, die mit ihren Söhnen Francesco und Matteo, sowie mit der Familie Wiedner den Basar betreute.

Zum Abschluss des 4-Kontinente-Essens erwarteten die Besucher gespannt den Vortrag von Bruder Gregor. Er war mit der Köchin der Armenküche, Zapryanka Velkova, für dieses Wochenende nach München gekommen, um über seine Arbeit und Fortschritte in der Armenküche zu berichten. Damit auch vor Ort die Spendentrommel für das Armenprojekt gerührt wird, hat er in den vergangenen zwölf Monaten in Belozem ein Weihnachtskonzert und ein Krippenspiel organisiert, ein Sommerlager für Kinder durchgeführt, Bastelwochen und eine Tombola ins Leben gerufen. Auf vielfältige Weise versucht Bruder Gregor dadurch, die sozial benachteiligten Kinder aus ihrem oft sehr harten Alltag zu holen und zum Lachen zu bringen. An Einfällen mangelt es ihm dabei nicht und eine kleine Schar von Helfern hat sich auch schon um ihn herum gebildet. – Vielleicht eine neue CED-Gruppe, die dort entsteht? Wer weiß. – Jedenfalls lässt sich die Gruppe viel einfallen, um die Aufmerksamkeit der Dorfbewohner auf die Armenküche zu lenken. So haben sie zum Beispiel ein fast lebensgroßes Kamelkostüm genäht, in dem zwei Kinder bei einer Straßenaktion durch die Straßen zogen. Weiter riefen sie einen Second-Hand-Shop ins Leben, in dem vielen Kindern, die im kalten Winter ohne Schuhe und warme Kleider sind, entsprechend geholfen werden kann.

Am Ende der Aktion waren alle glücklich. Das 4-Kontinente-Essen war mit mehr als 3.000,- Euro Einnahmen ein voller Erfolg! Der Erlös kommt direkt den Armen in Belozem zugute. Rund 80 Kinder, alte und kranke Menschen können dadurch wieder ein warmes Mittagessen erhalten. Auch mit Kleidern, Medikamenten und Brennstoff für den Winter können sie dank der CED-Unterstützung versorgt werden. Vergelts Gott allen, die dazu beigetragen haben!

>>> Bildergalerie zum 4-Kontiente-Essen

>>> Bildergalerie zur Armenspeisung in Belozem

Oktober 2009

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400 Euro und jede Menge Spaß

CED erfolgreich beim Streetlife-Festival in München

Klein, aber fein präsentierte sich der CED (Christlicher Entwicklungsdienst) beim Münchener Streetlife-Festival am 12. und 13. September. Mit der Luftballon-Aktion zogen die CED-Helfer Jung und Alt an ihren Stand. An beiden Tagen haben sie rund 400 Euro für Hilfsprojekte des CED eingenommen.

Mit dem Aufruf „Schicken Sie 1-Euro-Grüße in die Welt“ lenkte der CED, der mit einem Stand zwischen anderen NGO’s am Prof.-Huber-Platz in München vertreten war, die Blicke auf sich. Neugierige Fragen folgten. „Die Leute wollten natürlich wissen, was mit dem Euro passiert“, sagte CED-Helferin Monika Ledermann. Und so kamen die Helfer leicht zu ihrem Ziel: auf dem Streetlife-Festival auf sich aufmerksam zu machen und über aktuelle Hilfsprojekte zu informieren.

Tobias Klein, der zum ersten Mal als Helfer bei einer Aktion des Entwicklungsdienstes dabei war, nahm einige Ballons in die Hand und ging direkt auf Passanten zu: „Möchten Sie einen Gruß in die Welt schicken?“, fragte er. Bald schrieben Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Grüße auf die Karten. Ein junger Mann wünschte der Welt beispielsweise Liebe und Frieden. Kinder malten Bilder. „Die hatten alle so einen Spaß“, schwärmt eine Helferin, die selbst damit beschäftigt war, Fragen zu beantworten wie „Wo seid ihr?“, „Was sind das für Projekte, die ihr unterstützt?“, „Seid wann gibt es den CED?“ Die letzte Frage beantworteten die Helfer besonders gerne. Denn der CED ist auf dem Festival 17 Jahre alt geworden, was die Helfer mit einer Gummibärchen-Torte feierten.

Jeder der Helfer präsentierte den CED auf seine Weise – ganz gemäß dem CED-Motto „Miteinander helfen“. Sabrina Kahmann von den Majostics drehte mit Ballons in der Hand ihre Runden auf dem Hocheinrad. Andere Helfer brachten Waren aus den Projektländern an den Mann, darunter Taschen aus Mali und Serviettenringe aus Tansania, außerdem Kalender und Hefte mit Informationen rund um den CED.

„Die zwei Tage haben wieder einmal gezeigt, wie wichtig und wertvoll jede Hilfe ist“, sagt CED-Gründerin Susanne Pechel und bezeugt, dass die rund 400 Euro, die der CED auf dem Festival eingenommen hat, direkt den Projekten zu Gute kommen. Die Helfer bestätigen das immer wieder. „Wir helfen, weil wir wissen, dass die Spenden dort ankommen, wo sie gebraucht werden“, sagen sie. Ihr Fazit zum Festival: Es war ein Erfolg für den CED. Der Entwicklungsdienst war zum ersten Mal dabei – und bestimmt nicht zum letzten Mal.

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September 2009

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>>> Bildergalerie

Ansteckendes Helfen

Miteinander-Helfen-Tag in München - Über 3.000 Euro hat der CED eingenommen!

Der Christliche Entwicklungsdienst (CED) ist ansteckend. Es genügte, am 25. Juli zum Miteinander-Helfen-Tag (MH-Tag) in Münchens Fußgängerzone zu kommen, um das zu erkennen. Beim MH-Tag hat der CED Spenden für seine Projekte gesammelt und sich vorgestellt. Das Fazit von CED-Gründerin Susanne Pechel: „Wir hatten den ganzen Tag viele interessierte Besucher. Nicht zuletzt Dank unseren vielen kleinen und großen Helfer. Für mich ist es immer wieder schön zu sehen, wie viele kleine Hilfen zusammen etwas Großes bewirken können.“

So funktioniert das beim CED: Sind die Eltern CED-Helfer, sind es Sohn und Tochter meist auch und so läuft es auch umgekehrt … Viele der „CED-Kinder“ haben ihre Eltern zum Mitmachen beim CED motivieren können. Lehrer begeistern Schüler, Schüler ihre Lehrer, Kinder und Jugendliche ihre Freunde – und alle zusammen stecken an diesem Samstag die Passanten an, die neugierig ihre Köpfe dem CED-Zelt zuwenden. Geradezu magnetisch ziehen Waffelduft und Rockmusik die Menschen in der Münchner Fußgängerzone zum Pavillon vor der St. Michaelskirche. Allein oder in Trauben bleiben sie stehen, klatschen und tanzen zur Musik der „TraxX“, die Lieder covern: „We are the World“ von Michael Jackson, „Let me entertain you“ von Robbie Williams und Lollipop – um nur einige zu nennen. Aber auch andere Musiker wie Christian Maria Haug, die Bläser von Holy Ghost Brass oder die Munich Swing Kids ziehen durch ihre Musik die Passanten in großen und kleinen Gruppen an. Einen Höhepunkt im Programm stellt eine 50 Schülerinnen starke Gruppe um die Lehrkraft Suzann Adams dar, die sog. „Majostics“, die durch Tanz und Akrobatik die Zuschauer in Staunen versetzen.

Aber nicht nur wegen des Bühnenprogramms machen so viele Passanten Station am CED-Pavillon. Vielen läuft das Wasser im Mund zusammen, so sehr duftet es nach Kuchen und Waffeln. Prompt bestellen manche dann auch „bitte gleich zwei Stück Kuchen zum mitnehmen“. Andere Interessenten packen sich Wurstsemmeln ein, genießen heiße Waffeln oder schauen auf dem Basar mit Kunsthandwerken aus den Ländern der CED-Hilfsprojekte, vorbei.

„Man sieht, dass das Geld ankommt“

Einige sind aus Miesbach zum MH-Tag gekommen, andere aus München, Kelheim, Haldenwang oder Kempten, wie die Schülerinnen des Hildegard-Gymnasiums. Zu erkennen sind alle, die zum CED gehören, an den dunkelblauen T-Shirts mit dem Aufdruck des CED-Logos. Alle halten die Augen offen, um helfen zu können, wo es gerade nötig ist - und zwar mit einer Selbstverständlichkeit, die beeindruckt. „Ich hab gehört, beim Kuchenstand wird Hilfe gebraucht“, dringt eine Stimme herüber als Selina Fink (13), eine der Schülerinnen, sagt: „Wir wollen helfen, weil wir sehen, dass die Hilfe Gutes bewirkt und weil das Geld ankommt.“ Ihre Mitschülerinnen nicken eifrig und verstreuen sich denn auch auf dem Platz.

Neben Kuchen und Marmelade – beides haben zahlreiche Helfer selbst gebacken und gekocht - gibt es Handwerkliches aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa zu erwerben: Körbchen, Handtaschen, Ketten, Ohrringe, Puppen, Salatbesteck, Salz- und Pfefferstreuer, Ikonen. „Die gesamten Einnahmen aus dem Verkauf kommen den Hilfsprojekten des CED zugute“, sagt Susanne Pechel.

Neue CED-Helfer beim Ersteinsatz

Einige Schülerinnen und Schüler haben heute ihren ersten Einsatz als CED-Helfer. Evelyn und Hubert Friedrich aus Haldenwang haben einige Kinder aus ihrer Firmgruppe, die sich sozial engagieren wollen, mitgebracht. Auch Lehrerin und CED-Helferin Petra Wiedemann aus Kempten ist mit Mädchen die in Bubenberg bei Kempten die Hauptschule besuchen, zum Helfen nach München gereist. „Ich habe sie einfach gefragt, weil die Kinder das Soziale lieben.“ Die Schülerinnen nicken. Am Donnerstag nach dem MH-Tag würden sie bei einem Konzert über die Pallottischule in Tansania berichten und einen Basar eröffnen, verraten sie. Der Erlös kommt der Schule in Tansania zugute. Lehrerin Wiedemann, die selbst schon die Afrikaprojekte bereiste, hält mit ihrer Begeisterung nicht hinterm Berg: „Für Kinder ist es etwas Besonderes, zu sehen, wie man andere glücklich machen kann.

Juli 2009

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>>> Bildergalerie zum Afrika-Abend

Die kleinste Spende kann viel bewirken

Afrika-Abend in St. Joseph in München mit der Leiterin der Pallottischule in Tansania, Mary McNulty

Der Duft von Fleisch, Ananas, Curry, von Reis, Tomaten und Zwiebeln eroberte die Nase. Die Helferinnen des Christlichen Entwicklungsdienstes (CED) Monika Ledermann, Elisabeth Langer und Rose Pechel rührten schon Stunden vorher in großen Töpfen, die sie beim Afrika-Abend am 6. Juli 2009 dampfend in den Pfarrsaal von St. Joseph trugen: unter anderem das Reisgericht Pilau und Bobotie, ein süßer Hackfleischauflauf aus Südafrika. Die Rezepte haben Sinamana Lukonga und Reginald Temu vom deutsch-tansanischen Freundeskreis zur Verfügung gestellt.

Teenies sind Mütter

Die Speisen verwöhnten die Mägen von rund 80 Gästen aus München, Kehlheim, Miesbach und dem Allgäu. Sie sind wegen Schwester McNulty angereist, die in Tansania die Pallottischule für Mädchen leitet und in München zu Besuch war. Die meisten haben sie noch nie gesehen. Umso mehr freute sich CED-Gründerin Susanne Pechel, dass sie ihnen die Schwester nun vorstellen konnte.

Viele Neuigkeiten hatte Schwester McNulty aus Siuyu, dem kleinen Ort an dem die Schule steht mitgebracht. Sie zeigte Bilder von der Schule, den neuen Klassenräumen, die gerade errichtet wurden, und von den Mädchen. In Siuyu sitzen die Menschen nicht an sauberen Tischen und löffeln ihren Bobotie von Keramiktellern. Es ist schon viel, wenn sie einmal täglich Brei und Bohnen essen können, erzählte McNulty.

Ihre Fotos zeigten junge und alte Afrikaner, die auf staubigem Boden kauern oder sich auf dem Feld zur Erde herunterbeugen. Teenies, die schon Mütter sind. Einen Raum, in dem sich der Staub stapelt und die Füße der Frau, die dort hockt, grau färbt. Während der Monsunzeit kochen die Menschen drinnen, wodurch das Haus verraucht ist und viele krank werden, erzählte die Schwester. Vor der Afrikanerin steht ein kleiner Kessel, aus dem Rauch aufsteigt. Die Wände um sie kann sie mit ein bis zwei Schritten erreichen. Sie lächelt. Trotz der widrigen Umstände.

Den Großteil der Schulplätze finanziert der CED
„Der Weg aus der Armut ist Bildung. Die Mädchen sind sehr dankbar, wenn sie zur Schule gehen können, und sie arbeiten so hart“, sagte McNulty und bedankte sich bei den CED-Spendern für die 10-jährige Unterstützung der Pallottischule, die derzeit rund 260 Schülerinnen zählt. Als Zeichen ihrer Dankbarkeit überreichte sie der CED-Vorsitzenden Dr. Susanne Pechel ein kleines Büchlein mit vielen Fotos der glücklichen Schülerinnen und der Schule mit ihren Anbauten, als Erinnerung an die langjährige Unterstützung des CED’s. „Mit einer Ausbildung haben die Mädchen eine Chance auf Unabhängigkeit, sie können eine Arbeit finden und sich und ihre Familie ernähren.“ Manche arbeiten später ihrerseits als Lehrer und geben Bildung weiter, die in Afrika ein Luxus ist. Mehr als ein Drittel der Schulplätze finanziert der CED mit Hilfe vieler privater Spender. Einige der Spender freuten sich Sister Mary am Ende des Vortrages auch für ihre unermüdliche Arbeit in Tansania zu danken. So auch Kathrin Seyfahrt und ihre Mitarbeiterinnen des „Wunschträume e.V.“, die seit sechs Jahren Schulplätze der Pallottischule durch Spendengelder unterstützen. Sie übergaben Sister Mary ihre neue Benefiz-CD mit der sie regelmäßig Spenden - auch für die Pallottischule - sammeln.

Firmlinge spenden 300 Euro
In diesem Jahr sieht der CED vor, rund 30.000 Euro für Schulplätze nach Tansania zu überweisen, weitere 10.000 Euro für neue Klassenräume wurden bereits gespendet. Selbst junge CED-Helfer wissen bereits, dass sie auch mit kleinen Beträgen viel Gutes tun können. Beim Afrika-Abend überraschten vier Firmlinge aus Haldenwang mit den Leitern der Allgäuer CED-Gruppe Evelyn und Hubert Friedrich die Schwester mit einem Beutel voller Münzen. Sie hatten 300 Euro mit der Kollekte in einem von ihnen gestalteten Gottesdienst gesammelt. Mit den 300 Euro ermöglichen die Firmlinge einem Mädchen, für ein Jahr die Schule zu besuchen. Über 500 Mädchen konnte der CED innerhalb von zehn Jahren so zu einer Ausbildung verhelfen. „Sie sind so dankbar dafür“, sagte die Schwester.

Juli 2009